Kleinkastell Steinkirchen

1928 wurden die letzten Reste des kleinen Steinkastells Steinkirchen bei Stephansposching auf dem Hochufer der Donau durch Kiesabbau zerstört. Das Kastell, dem vielleicht eine Holz-Erde-Anlage des späten 1. Jh. vorausging, war mit seiner knapp 59 m breiten Front zur Donau ausgerichtet; seine Tiefe in nordsüdlicher Richtung kann den Proportionen nach mit 75 m nur geschätzt werden. Ausspringende Tortürme und Bruchstücke einer mit Bronzebuchstaben besetzten Ehreninschrift, wie sie aus der Zeit Caracallas (211– 217) vom Obergermanisch - Raetischen Limes bekannt sind, sprechen für jüngere Ausbaumaßnahmen. Welche Einheit in dem nur rund 0,4 ha großen Kastell lag, ist unbekannt. Ein vicus umgab das Kastell auf drei Seiten.

Quelle: http://www.limes-oesterreich.at  
DER DONAULIMES IN BAYERNWolfgang Czysz, Andrea Faber, Christof Flügel und C. Sebastian Sommer

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