Kleinkastell Weltenburg Frauenberg

Über der Benediktiner-Abtei Weltenburg erhebt sich ein von der Donau umflossener Bergsporn. Der Frauenberg mit seinen im Südwesten und Nordosten fast senkrecht abfallenden Felswänden war in früheren Epochen ein bevorzugter Siedlungsplatz. In römischer Zeit bestand im südlichen Teil des Geländes ein frühkaiserzeitlicher Militärposten sowie von ca. 370 bis ins 5. Jh. ein spätrömisches Kleinkastell; rekonstruierte Grundmauern. Auf den Fundamenten eines Minervatempels wurde um 700 die Frauenbergkapelle errichtet. Nachdem das Kloster am Ufer der Donau gegründet war, erfolgte im 10. Jh. angesichts der Ungarneinfälle die Errichtung bzw. evtl. der Ausbau des 12 m hohen und 220 m langen Wolfgangswalls. Er trennt den Bergsporn vom östlich gelegenen Arzberg ab. Benannt ist er nach dem heiligen Wolfgang, Patron des Bistums Regensburg. Da am Südwestende des Walls ein römisches Tor festgestellt wurde, könnte ein keltischer Vorgängerbau bestanden haben.
Quelle: http://www.pointoo.de/user/Archaeologiefuehrer/pois/

Nach Aussagen ihres Ausgräbers Konrad Spindler wäre die römische Fortifikation dem spätantiken Donau-Iller-Rhein-Limes zuzurechnen. Der Archäologe Michael Maria Rind stellte nach seinen Forschungen bis Ende 2008 die älteren Grabungsergebnisse zum Kastell in Frage und plädierte dafür, die Anlage als Palas der als Weltinopolis überlieferten Burg des Bischofs Wolfgang von Regensburg (972–994) anzusehen. Wann diese Burg zerstört worden sein soll, ist unbekannt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinkastell_Weltenburg-Frauenberg

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